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Überschrift " Gaiatra"
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Gaiatra

Was bedeutet mir dieser Name?

Während einer 5-jährigen Ausbildung bei einer australischen Schamanin hatte ich einen visionären Traum. Eine tief aus mir heraussprechende Stimme sagte mir sehr eindrücklich, dass mein neuer Name Gaia sei. Gute Freunde, denen ich davon erzählte, nannten mich nun so. Natürlich weiß jeder, dass Gaia ein Synonym für die Erde, das Weibliche und Mütterliche ist und so konnte ich diesen ‚neuen Namen' ganz leicht für mich übernehmen. Während einer Australien Reise und an meinem 45. Geburtstag ergänzte meine damalige Lehrerin ihn dann um den fehlenden männlichen Teil, wie sie sagte und es wurde Gaiatra daraus. Erst nach langen Recherchen und nachdem ich herausgefunden hatte, dass es ein Mantra mit dem Namen ‚Gayatri‘ gab, konnte ich ihn als Symbol und Leitfaden für meine weitere Entwicklung und die Arbeit, die ich tue annehmen, ohne dass ich so genannt werden brauche. Gaiatra bedeutet Sonnengesang.

Der Text des Gayatri Mantras:
Om, wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen, der Sonne, den Urgrund der drei Welten, Erde, Luft und himmlische Regionen. Möge dies Höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die tiefste Wahrheit erkennen.


Ich Rosina bin Gaiatra

Ich Rosina…,

in einem kleinen Dorf, nahe der damaligen Zonengrenze geboren und aufgewachsen zog ich mit 18 aus in die weite Welt.

Besser, ich fuhr mit dem Zug und zitternden Knien hinüber auf die faszinierende Insel Berlin Die lag inmitten jenes damals noch abgesperrten, geheimnisvoll verbotenen Teils meines Landes.

Ein Beruf lockte mich, von dem ich keine Ahnung hatte und ich wollte ihn erlernen.

Heute, 40 Jahre später erkenne ich darin aber auch den Beginn einer inneren Reise in mir bis dahin unbekannte, von mir abgeschnittene oder wenigstens bis dato unzugängliche Bereiche meines Selbst. Umgeben von einem rundschließenden Stacheldraht, einer Mauer  und gnadenlos vermint  lagen sie hinter meinen Vorstellungen, Überzeugungen und familiären Prägungen.

Ich wollte Körpertherapeutin werden und war in der Prof. Dr. Paul Vogler Schule eingeschrieben. Eine einzige Entscheidung also verrückte mich an nur einem Tag um fast 500 km weiter in den Osten, ins Innerste meiner Verschlossenheit.

Denn wollte ich nicht gleich wieder abreisen, musste ich mich meiner naiven Schüchternheit, meiner katholischen Zurückhaltung und  meiner Angst vor Gefühlen stellen, um sie hoffentlich und irgendwie zu überwinden. Immerhin sah Schule hier so aus, dass man und frau sich nahezu nackt auszog und gegenseitig übend ganzkörperlich massierte, Gliedmaßen verbog oder anderweitig behandelte.

Immer im Ohr dabei hatte ich den mir gewidmeten Gesang meiner Großmutter und ihrer Schwestern kurz vor meiner Abreise: Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin, wo die Verrückten sind, da gehörst du hin.

Wie wahr und wie ehrlich ist doch das Leben, wenn man eines Tages seine Sprache versteht und rückblickend in ihm liest. Ja, wir erleben unser Leben vorwärts, verstehen es aber oft erst über den Blick in den Rückspiegel.

Die Schule lag direkt neben dem Gefängnis Moabit, ich konnte Baader und Meinhof quasi in ihrer Zelle umhergehen sehen, auch wenn ich nichts von ihnen wusste und unweit des Siegestors. Ich wurde erwachsen. Auch durch die Kinder vom Bahnhof Zoo, die ich zuerst für insulinspritzende Zuckerkranke hielt, während ich auf der Disko-Toilette durch die süßlich riechenden Rauchschwaden hindurch über sie hinweg stieg.

Und es gab Menschen, die mir halfen beim Erwachsenwerden. Gott sei Dank! So verlor ich meinen Babyspeck, machte mein Examen erstaunlich gut und wollte mich jetzt am liebsten auf diesem Abenteuerspielplatz Großstadt weiter austoben, während das Leben mich einfach zurück schickte.

Nicht mehr in die Fränkischen Highlands, sondern in eine Kleinstadt  am Fuße des Frankenwalds verschlug es mich, mit einem Autobahnanschluss immerhin und somit einem offenen Tor, diesmal in den Westen und die restliche Welt. Hier setzte ich meine hart erarbeitete aber keineswegs sichere Offenheit bei der Behandlung der Einheimischen und nicht selten sturen Franken ein.

Und ich lernte meinen Mann kennen. Er und unsere beiden Söhne verwurzelten mich in der nicht ganz alten und nicht ganz neuen Heimat. Die Eroberung neuen Territoriums erfolgte von jetzt an in einer inneren Welt, in der Welt der Erfahrungen, des Wissens und Könnens. Ich lernte alles, was ich in meiner Ehe, von meinen Kinder und einem weitreichenden Bekanntenkreis nur irgendwie lernen konnte.

Ich verlor meinen Vater an einen frühen Tod. Und ich eignete mir alle Behandlungstechniken an, die mir in die Hände kamen, mich interessierten und mir in der Praxis nützlich waren.

So kam ich wieder an eine Grenze. Es war diesmal keine sichtbare, auch keine fühlbare Grenze, sondern eine existenzielle. Ich blickte über den Rand der Wirklichkeit hinein in eine Welt jenseits der Materie, in die energetische Welt des Geistes, der göttlichen Weisheit. Ich entdeckte die Möglichkeit des Heilens hinter dem einfachen Behandeln und loderte vor Begeisterung. Meditation, Energiearbeit, Hypnose, Reinkarnation, Familienstellen, Magie, Außerkörperlichkeit. Eine fremde und doch geheimnisvoll vertraute, geistige Welt tat sich mir auf.

Ich stürzte mich neugierig  in dieses transformierende Interesse wie in ein Feuer und verbrannte. Mein bisheriges Weltbild, meine gewohnten Maßstäbe, meine bewährten Ziele lösten sich auf und ein neuer Sinn begann mich zu erfüllen. Ja, ich hatte den Sinn meines Lebens gefunden und eine unbeschreibliche Freiheit, die unabhängig von äußeren Umständen ist.

Und ich wollte diese Einblicke in das Mysterium des Seins, diese faszinierende Möglichkeit des Freiseins unbedingt mit anderen teilen. Ich wollte anderen den Weg in eine ähnliche Erfahrung oder Entwicklung aufzeigen. Ich wollte lernen und das was ich wusste und konnte lehren um jeden Preis. Etwas in meinem Innern verlangte danach und lies sich nicht mehr unterdrücken.

Auch dann nicht, als meine Ehe zu Ende ging und ich zwar mit einem erfüllenden Sinn ausgestattet, aber auch scheinbar alleine war. Oder doch nicht? Lehrer traten in mein Leben. Von weit angereist fanden sie mich oder ich sie. Aus Australien, der Mongolei, Tibet, Amerika, Brasilien oder einfach nur aus München, Berlin, Bamberg oder Forchheim kommend lehrten sie mich, wonach es meiner Seele verlangte. Und neue Freunde tauchten auf, die interessiert waren an dem Menschen, der ich gerade wurde.

Ich wurde ein zweites Mal erwachsen. Diesmal erwuchs mein Geist, die Schamanin in mir und trat mit jedem Tag etwas spürbarer und sichtbarer auf den Platz derjenigen, die eine Zeit vorher tausend Tode gestorben war. Heilpraktikerin, Psychotherapeutin, spirituelle Hebamme, moderne Schamanin oder Gaiatra nennt sie sich.

Seit mehr als 18 Jahren lebe und arbeite ich nun aus dieser Entwicklung heraus und in meiner eigenen Praxis für ganzheitliche Therapie. Hier helfe ich Menschen bei ihrer Heilung und heile auch selbst dabei immer wieder noch ein Stück. Ich lehre andere, was ich in der Schule des Lebens selbst gelernt habe und dauernd noch lerne, gerade durch das Lehren. Ich lebe und diene etwas Größerem, welches ich erfahre, aber nicht benennen kann und will. Ich bin glücklich über meinen Beitrag, den ich für das Glück anderer leisten darf und über alles, was darüber zu mir zurückkommt. Ich bin offen für alles Weitere, was mich erwartet und neugierig auf all die Begegnungen, die mir noch bevorstehen. Ich genieße und liebe meine Beziehungen, meine Freundschaften und Kontakte. Ich erinnere mich voller Freude an die Zukunft mit all ihren Erkenntnissen, Erfahrungen, Wundern und

bin Gaiatra.
 

Werde was Du wirklich bist.

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