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Überschrift Verdichtetes
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Verdichtetes

Land der Seele

Der Mensch ist oft gefangen in seinen Vorstellungen, Befürchtungen und Erwartungen, eingesperrt in einem mehr oder weniger begrenzten Image. Oder ist er eher ausgesperrt aus der wahren Schönheit, dem Mysterium des Lebens, der Welt und seiner selbst. Er verpasst so viele Möglichkeiten, die gelebt werden können und wollen, ist dann nur ein Bruchteil dessen, was er in Wahrheit ist. Die Reise in das Land der Seele, zu sich selbst antreten, bedeutet, das Mysterium in sich, in anderen und um sich herum entdecken, seinen Blickwinkel erweitern, sich vertiefen, verstehend erfahren, neugierig finden, sich frei fühlen, Bewusstsein erlangen und danach handeln, sich entwickeln. Am Ziel dieser Reise wartet die Einsicht, dass göttliche Kraft in uns ist, durch uns fließt, unser Dasein erzeugt, die Welt und unsere Realität erschafft, es wartet ein tiefes Wissen davon, dass wir einfach göttlich sind. Am Ziel dieser Reise wartet auf jeden Einzelnen Weisheit.

Land der Seele - Gedichte von Gaiatra Rosina Heumann

Vor einigen Jahren wurden Texte, die ich am Anfang meines Weges nach ‚Innen‘ geschrieben habe, vom Verlag ‚Neuhaus Edition‘ unter dem Titel 'Land der Seele‘ herausgegeben.

Das Buch ist jetzt auf Anfrage für 9,80 € nur noch bei mir erhältlich.

Lyrik und Prosa - Animus und Anima

Etwas Tieferes im Geist des Menschen denkt in Prosa. Unsere Seele spricht in lyrischen Metaphern. Warum sonst träumen wir oft pathetische Texte und sind davon am Morgen noch berührt. Gedichte sind verdichtetes Bewusstsein, geronnene Gefühle, eine Brücke in die Welt der Archetypen. Sie kommen aus der Seele und berühren das Herz, bewegen den Verfasser genauso wie den Leser oder Hörer. Zu jeder Zeit wurden sie erschaffen, auswendig gelernt, zitiert, als Lieder gesungen. Gerade eben erleben wir den Poetry Slam Trend. Noch ganz junge Menschen schreiben unglaublich schöne Gedichte und tragen sie mit höchstem schauspielerischem Einsatz einem immer größer werdenden, begeisterten Publikum vor. Für mich ist das Lesen, aber vor allem das Schreiben von Gedichten eine wundervolle Eigentherapiemethode, die ich jedem nur empfehlen möchte. Fassen Sie einfach Erlebtes in einem schönen, Ihnen entsprechenden Text zusammen und runden Sie diesen so lange ab, bis er sich für Sie stimmig anhört und Ihnen ein warmes befriedigendes Gefühl macht. Sie werden erfahren, wie Sie dabei immer noch ein Stück weiter jenseits der Worte getragen werden in den Ursprung des Seins. Ich liebe Gedichte und vielleicht lassen sie sich anstecken.


Auf dieser Seite finden Sie den einen oder anderen meiner Texte und ich freue mich, wenn Sie sich davon vielleicht zum Schreiben inspirieren lassen.


Land der Seele

Versunken in Geist schritt ich durch das Tor der Zeit und des Raums
Verließ die Wahrheit die uns alle umgibt auf den Flügeln des Traums

Seit ewigen Zeiten auf immer verbunden gingst du neben mir
Unsere Wesen verschmolzen sich wiedergefunden wohl einzig hierfür

Wir fanden die Hügel der Liebe den See der Schönheit die Stille des Glücks
Den Fluß des Herzens das Paradies hinter unsren Grenzen wollten nie mehr zurück

Doch der Zauber zwang uns als er einfach verging wieder in diese Welt
Dennoch hat er mir eine Kraft verliehen die mich hier liebevoll hält

Dankbar für diese Erfahrung spür` ich wie sie mich zur Vermittlerin macht
Zwischen der greifbaren Welt und jener jenseits von Tag und Nacht

Mein Herz kennt den sicheren Weg nun in dies verzauberte Land
Hatte ihn nur eine Zeit lang vergessen doch wohl schon immer gekannt

Gaiatra Rosina Heumann


Der Himmel winkt

Ein Kondensstreifenarm winkt mir freundlich zu
Sein Nachbar malt eine Tür in meinen nach oben gerichteten Blick
Ich frage mich um Himmels Willen wer bist Du
Der mir mitten ins Alleinsein solche tröstende Zeichen schickt

Oder sollt ich mich lieber fragen wer das jetzt wahrnimmt in mir
Bin ich gar nicht so allein wie es mir erscheint
Denn je mehr und tiefer ich nun nach innen spür
Umso lauter höre ich das was da leise weint

Und da werde ich selber der Trost den ich soeben empfing
Nehme meine Einsamkeit warm in den Arm
Fließe verschmelzend mit ihr selig dahin
Komm durch den Zauber wieder in meinem wirklich schönen Leben an

Jetzt wo Du hinüber gestorben bist in die andere größere Welt
Mutter bist Du mir so nah wie damals in Deinem Bauch
Überall bist Du um mich herum wie ein großes schützendes Weltenzelt
Geborgen fühl ich mich in Dir sowie durchdrungen von Deiner Liebe Hauch

Gaiatra Rosina Heumann


Mauerfall

In Zurückhaltung gefangen
Voller Angst vor dem Leben
Möchtest du aber doch deine Liebe geben
Und die eines anderen empfangen

Doch die Mauern sind hoch
Und es gibt keine Fenster
Kalt ist es einsam und finster
Keinerlei Hoffnung oder doch

Machst du dich auf
Überwindest die Enge
Erweichst deine Strenge
Nimmst die Angst in Kauf

Baust Türen auf einmal
Während dein Herz längst schon daran pocht
Wagst was du bisher nie vermocht
Hast sogar einen dreisten Einfall

Willst dich auf dein Vertrauen verlassen
Hinaustreten aus der Tür
Weißt auch schon wofür
Dich aufs wahre Leben einlassen

Die Neugierde wächst über dich hinaus
Der Mut übersteigt das Verzagen
Die Liebe in dir will es wagen
Die wachsende Kraft spendet Applaus

Es empfangen dich offene Arme
Und Blicke aus warmen Augen
Und so musst du es jetzt glauben
Wonach du dich sehntest so lange

Ist längst und immer schon da
Nur du warst es nicht
Hast dein wahres Gesicht
Und was an Traurigem war

Verborgen vor dir und der Welt
Doch nun zeigst du allen auch das Zarte
Nicht mehr nur das verschlossenen Harte
Und merkst sogar dass es gefällt

Die Mauer verschwindet
Immer mehr aus deinem Leben
Jetzt kannst du empfangen und geben
Spürst wie dich das verbindet

Gaiatra Rosina Heumann

Haiku

Eine besonders schöne Form der Dichtkunst kommt aus dem Japan des  17. Jahrhunderts. Die nur wenige Silben langen Verse werden Haiku genannt. Genau gesagt beläuft sich ein Haiku auf drei Zeilen mit je 5, 7 und nochmal 5 also insgesamt 17 Silben. Natürlich können mehrere Haikus aneinander gereiht werden. Die Verse können sich reimen, müssen es aber nicht. Überhaupt darf dieses vorgegebene Muster in der Praxis natürlich auch etwas aufgelockert werden. Im Haiku beschreibt der Dichter seine poetische Wahrnehmung des Augenblicks. Dieses ‚Worte Gebären‘ ist eine wunderbare Meditationstechnik und bringt jeden, der sich ein Blatt Papier oder ein schönes Buch und einen Stift hernimmt und einfach beginnt, in einen tiefen Bewusstseinszustand, zu sich selbst und ins Hier und Jetzt. Viel Lust auf und Freude beim Schreiben eigener Haikus.

Beispiel:

Die Muse küsst mich
5 Silben
Und mein Herz geht ganz weit auf
7 Silben
Liebe fließt heraus
5 Silben
Insgesamt 17 Silben

Natürlich kann jeder diese Leitlinien auch beliebig verändern und sein ganz individuelles Haiku schreiben.

Und nun kann´s losgehen:

Frühling duftet süß
Bis in die Seele hinein
Möcht Schmetterling sein

~~~~~ ~~~~~~~ ~~~~~

Im Dunkeln keimen
Der Weg raus ist der Weg rein
Sich selbst vereinen

Statt sich verneinen
Kopfüber ins Leben rein
Offen erscheinen

~~~~~ ~~~~~~~ ~~~~~

Mensch sei doch so frei
Und leb Dein eignes Leben
Denn das kannst nur Du

~~~~~ ~~~~~~~ ~~~~~

So Mancher sieht nur Bäume
Ganz dunkel und dicht
Ein andrer Zwischenräume
Und das Sonnenlicht

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